Leitlinie der Gastlichkeit
Gastfreundschaft als Wert
Leitlinie für Gastlichkeit im Haus
„Mit den Bildern, die die Gesetze des Gastrechts darstellen und die am Eingang des Palastes von Kastel Fusano aufgestellt sind, betont Kardinal Giulio Sacchetti, dass die belastenden Sorgen um die Geschäfte, der Ehrgeiz und die höfischen Schmeicheleien zugunsten der Annehmlichkeiten der Jagd, der Fischerei und des Landbaus fernzuhalten seien.“ Quelle: Die berühmten Villen des Latium, S. 7
"In einem gastfreundlichen Haus ist jeder Tag ein Fest."
Aus dem Orient
Grundregel
Dieser Gedanke ist die Leitlinie dieses Herrenhauses. Er bedeutet: Dieses Haus ist ein Ort der Ruhe, des gegenseitigen Respekts, der Klarheit und der echten Begegnung. Alles andere bleibt außerhalb dieses Rahmens. Im Haus gilt ein einfacher Grundsatz: Was nicht der Ruhe, dem Respekt und der Klarheit dient, hat hier keinen Platz. Dieser Ort ist für Begegnungen gedacht, die sich leicht anfühlen dürfen.
Bekenntnis zu Demokratie
1. Teilhabe ermöglichen – Vielfalt als demokratische Ressource
Indem Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sprache und kultureller Prägung in die Vereinsarbeit eingebunden werden, schafft der Verein Räume für soziale Teilhabe. Das fördert nicht nur das Miteinander, sondern auch das Verständnis für demokratische Prozesse im Alltag.
2. Dialog fördern – demokratische Diskurskultur leben
Interkultur bedeutet Austausch. In unseren Formaten werden Perspektiven gehört, Erfahrungen geteilt und respektvoll debattiert. So wird Meinungsvielfalt nicht nur toleriert, sondern aktiv gefördert – ein Grundpfeiler jeder funktionierenden Demokratie.
3. Demokratie erfahrbar machen – im Kleinen wie im Großen
Der Verein bietet ein praktisches Übungsfeld für demokratisches Handeln: Abstimmungen, Ehrenamt, Verantwortungsübernahme. Menschen erleben hier Demokratie als gelebte Praxis – niedrigschwellig, inklusiv und wirksam.
4. Integration durch Anerkennung – Zugehörigkeit schaffen
Kulturelle Unterschiede werden nicht als Trennungslinien verstanden, sondern als Vielfaltspotenziale. Durch diese Anerkennung entsteht Identifikation mit der Gesellschaft und Vertrauen in ihre demokratischen Institutionen.
5. Stärkung der Zivilgesellschaft
In einer Zeit, in der demokratische Grundwerte zunehmend unter Druck geraten, übernimmt der Verein Verantwortung. Interkulturelle Vereinsarbeit ist damit eine Investition in gesellschaftlichen Zusammenhalt und Resilienz der Demokratie.
Zitate
"Die Demokratie ist das einzige politische System, das in der Lage ist, die Gleichheit der Menschen zur Grundlage einer stabilen Ordnung zu machen."
Alexis de Tocqueville (1805-1859), französischer Publizist, Politiker, Historiker, 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, aus "Über die Demokratie in Amerika" (1835-1840)
"Demokratie ist die Regierung des Volkes, durch das Volk, für das Volk."
Abraham Lincoln (1809-1865), Gettysburg-Rede (1863)
"Demokratie sit nicht die Herrschaft der Mehrheit, sondern der Schutz der Minderheit."
Theodor Heuss (1884-1963), deutscher Journalist, Publizist, Politikwissenschaftler
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